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Wie Tonko zu uns kam …

Labrador Mutter mit Tonko
Da wird noch mal gekuschelt. Der letzte vom Wurf zieht heute noch aus.
Nach dem mein Jerry schon ein paar Wochen gestorben war, kam mein Freund mit der Idee an, dass es mit nur einem Hund doch so ruhig und traurig im Hause sei. Cora wäre zwar lieb und nett aber einfach zu gemütlich und so richtig Spaß haben könne man mit ihr auch nicht. Cora mag es eben gemütlich und ruhig. Sie ist voll auf zufrieden gewesen, wenn sie da liegen und aufpassen durfte, so spielen war irgendwann nicht mehr richtig ihr Ding.

Ich wehrte mich erst einmal mit Händen und Füßen gegen die Idee meines Süßen. Vor allem als er noch mit der Idee um die Ecke kam, es sollte ein Labrador werden. Ich stand da eher auf Mischlinge und Labis kannte ich noch nicht. Bis dahin hatte ich nur mal einen Golden Retriever näher gekannt und den empfand ich als wahnsinnig stressig. Heute weiß ich, der war einfach in der falschen Familie gelandet und war nicht ausgelastet gewesen.

Unser Labi auf dem Weg ins neue zuhause
Gerade noch bei Mutter, dann beim Tierarzt und gleich geht es auf große Fahrt. Ein Labrador Leben kann aufregend sein.
Aber nach der Idee mit dem Labi fing ich natürlich auch an zu recherchieren, was es denn über diese Hunderasse so zu wissen gibt. Bei Youtube fanden wir haufenweise Videos, eigentlich eher abschreckend, denn die dort gezeigten Labis hatten ihren Weg zu Youtube gefunden, weil sie nur Unsinn im Kopf hatten. Zum Glück hat die Abschreckung aber nichts genutzt.
Und so fuhren wir eines schönes Tages in den Norden von Gran Canaria und wollten nur mal nach einem Hund gucken gehen. Der Wurf sollte schon gut acht Wochen alt sein, lauter helle Labi-Welpen.
Als wir ankamen war aber nur noch einer da, der letzte vom Wurf, Tonko. Und es war zwischen Herrchen und Hündchen irgendwie Liebe auf dem ersten Blick. Pro Forma verabschiedeten wir uns zwar noch mal über die Mittagszeit zum offiziellen überlegen, aber eigentlich stand da die Entscheidung schon fest. Am frühen Nachmittag gingen wir noch mit ihm dort zu seinen Tierarzt, da bekam er dann seine Papiere (ja, richtige Papiere für den Zuchtverband), sein Welpenfutter und ein Halsband (peinlicherweise ein Katzenhalsband, in seiner Größe war nichts da) und nachdem wir den Hund auch noch bezahlt haben, düsten wir glücklich mit Welpen nach Hause.

Cora hat den Kleinen zum Glück auch gemocht und nicht mit einem Hasen oder ähnlichem verwechselt.

Unser Labi hat wohl noch ein wenig Hunger
Das gefällt der Labrador Mutter aber nicht wirklich. Der Kleine braucht wohl vor der großen Fahrt noch eine Stärkung.
Auf dem Bild oben ist Tonko noch mit seiner Labrador Mutter am schmusen, wahrscheinlich gibt es noch die letzten Tipps, wie man die neuen Herrchen und Frauchens becircen sollte. Und auf dem anderen Bild, da waren wir gerade beim Tierarzt in Santa Maria de Guía und warten auf das Auto für die Rückfahrt. Und auf dem anderen Foto, will Tonko wohl noch mal bei Mama an die Milchbar, sie weist ihn aber zurecht.

Gefüttert haben wir ihn die ersten Wochen und Monate dreimal täglich mit Welpenfutter für Labradore (ich glaub, das hat auch einen Anteil Goldstaub, so teuer wie das auf Gran Canaria war) und Mittags gab es dann noch eine Zwischenmahlzeit mit Trockenfutter, Joghurt und Obst oder Gemüse.

Vor unserem Labrador – mein Jerry

Bevor unser Tonko 2009 einzog waren wir natürlich nicht völlig hundelos. Wir hatten ja noch Cora, die werde ich die nächsten Tage vorstellen. Und zwei Monate zuvor war mein Hund Jerry im Alter von zwölf Jahren gestorben. Ein Schäferhund-Dobermann-Mischling, der mich lange lange Zeit treu begleitet hat. Irgendwann werde ich Jerry und seinen Taten mal einen eigenen Blog widmen, verdient hätte er es, der Süße. Mein Hund Jerry war einmalig und bleibt unvergessen …
Wenn ich ihn und Tonko vergleiche, bin ich auch wirklich immer wieder überrascht, was so das Wesen einer Rasse ausmacht. Schäferhund und Dobermann fallen ja eher in die Kategorie Aufpasser und Behüter. Und das war Jerry. Ansprechen durfte mich aber wirklich niemand, vor allem nicht nachts und wenn wir alleine unterwegs waren. Unser Tonko ist da irgendwie das Gegenteil von, aber Labradore werden eben nicht als Wachhunde angeschafft, da sind sie eher eine völlige Fehlbesetzung 🙂

Unser Labrador Tonko

Labi Tonko im Schlaf
Wer weiß, was dieser Labrador gerade an neuen Abenteuern im Kopf hat …

Auf diesen Webblog wird es um unseren Labrador Tonko gehen. Der ist nun ziemlich genau fünf Jahre alt und da wird es doch endlich mal Zeit mit einer eigenen Präsenz im Internet. Vor allem für all die großen und kleinen Geschichten, die wir mit unserem Labi schon erlebt haben. Und natürlich wird es auch das eine oder andere Bild oder Video von unserem Tonko geben. Und da Frauchen zu viel Zeit hat und inzwischen auch gerne Kekse für den Hund backt, sicherlich auch das eine oder andere Backrezept für Leckerlis aus dem eigenen Ofen. Die Rezepte gibt es aber nur, wenn Tonko die Kekse zuvor selbst für gut befunden hat. Und da wir natürlich keinen typischen Labi haben, ist der gar nicht so verfressen sondern gerne auch wählerisch. Alles ist der schon lange nicht.

Labrador Tonko
Unser Labrador Tonko im Alter von vier Jahren.

Also: Lustige Geschichten und Berichte, ein wenig über Labrador Retriever selbst, viele Bilder und Videos und Rezepte für Hundekekse werden hier nach und nach online gehen.

Tonko und seine Jack Russell Freundin

Unser Tonko hat eine neue Freundin 🙂 Und zwar eine Jack Russell Hündin namens Bella, die dem großen Labrador gehörig auf der Nase rumtanzt. Und unser Labi ist so gutmütig und lässt es sich gefallen. Das liebste Spiel von Bella ist es, ihren großen Spielkameraden als Ziehspielzeug einzusetzen. Gezogen wird überall und an allem: Halsband, Ohren, Fell, Pfote … aber der große Tonko bewegt sich dadurch nicht. Nur ab und an denkt er wohl, was du kannst, kann ich auch und dann verschwinden ganze Körperteile der süßen frechen Dame kurz im Maul. Am Ende sind beide richtig nassgeschlabbert. Sehr lustig beim Zuschauen, da haben sich zwei gesucht und gefunden. Jetzt sind wir ja – ganz theoretisch – am überlegen, was wohl rauskommen würde, wenn sie (Jack Russel) und er (Labrador) Welpen haben täten. Aber keine Sorge, es ist sehr theoretisch, es gibt bereits genug kaum zu vermittelnde Mischungen hier auf Gran Canaria, das muss man nicht noch forcieren.

Hier ein Bild des ungleichen Paares:

Labrador Tonko und Jack Russel Bella
Unser Labrador Tonko hat eine neue Freundin: Jack Russell Dame Bella, gerne auch Oscar genannt, so vorwitzig wie sie ist.