Schlafende Hunde

Hunde schlafen manchmalin Positionen und tief und fest, da merkt man doch gleich, viel vom wachsamen Wolf, der ums überleben kämpfen muss, ist nicht mehr drin. Unser Tonko hat auch so manche Schlafgewohnheit, die manchmal etwas irritierend ist. Manchmal träumt er auch richtig laut und natürlich läuft er auch im Schlaf. Aber hier ein Video mit Schlafszenen anderer Hunde, sind auch ein paar niedliche schlafende Welpen dabei. Einlaufender Labrador ist in diesem Video auch mit dabei.

Achja, angeblich schlafen Hunde auf dem Rücken, um für etwas Abkühlung zu sorgen. Schließlich ist am Bauch nicht ganz soviel Fell. Und Welpen schlafen deswegen manchmal in den urkomischsten Positionen, weil sie eben von der einen zur anderen Sekunde in den Tiefschlaf fallen.

Katzen besetzen Hundebetten

Ein Video über die Art und Weise wie sich Katzen breit machen können. Leidtragende in diesem Fall: Die Hunde:

Am besten war die Katze, die grottenbreit auf dem Hundebett auf dem Rücken liegt 🙂 Und der Labrador, der versucht hat die Katze auf der Decke aus dem Körbchen zu schieben. Ganz herzig natürlich, wenn Hund und Katze dann sich den Platz teilen, notgedrungen.

Hier noch ein weiterer Zusammenschnitt von Videos zum Thema Katzen stehlen Hundebetten. Diesmal wird am Ende auch die eine oder andere Aktion der Rückeroberung durch den Hund gezeigt. Auch wieder dabei der Labrador, der es schließlich schafft, die Katze aus dem Körbchen zu vertreiben:

Hundebesitzer krank im Kopf

Wenn mich etwas richtig auf die Palme bringen kann, dann ist es wenn jemand Schwächere quält. Egal ob Kinder oder Tiere oder erwachsene Menschen, so was ist unterste Schublade und zeigt was für ein Mensch derjenige ist.

Was mich fast noch mehr auf die Palme bringt, sind aber Menschen, die so tun als wenn sie ihre Tiere lieben und sich nach außen hin als super tolle Tierfreunde aufspielen und am besten noch über Tierquäler wettern aber selbst eigentlich nichts anderes sind als Tierquäler. Denn nur weil im Tierschutzgesetz das was die machen nicht aufgeführt ist, ist es für mich trotzdem mindestens üble Vernachlässigung und damit eine Quälerei für die Vierbeiner.

Wir haben Nachbarn, wenn ich da nicht schon mal auf dem Grundstück gewesen wäre, würde ich nicht mehr wissen, wie deren Hunde aussehen. Vor zwei drei Jahren haben die nämlich einfach das Gassi gehen und Auslauf gönnen gestrichen. Ersatzlos. Die Hunde dürfen jetzt nur noch nach zugeteilten Zeiten auf dem nicht gerade großen Grundstück (ich schätze mal 120 Quadratmeter, zu 80 Prozent gepflastert, der Rest mit Lavasteinen ausgelegt) Spielen (tun die eh nicht mehr, ist den beiden gründlich vergangen), Pipi machen und Haufen setzen. Den einzigen Spaß den die beiden Hunde noch haben ist eigentlich, wenn jemand in der kurzen Zeit, in der sie draußen sein dürfen, am Tor vorbeigeht ist denjenigen anzukläffen. Eigentlich mag ich kläffende Hunde nicht so. Manchmal bleibe ich aber kurz stehen, weil ich ja weiß, dass es ihr einziger Spaß ist.
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Neues Spielzeug für Tonko

Wir haben nun auch einen Wurfstock, mit den man den Ball so richtig schön weit werfen kann. Und unser Hund fährt voll darauf ab. Solange er noch viel Energie hat auf das Wegwetzen und Ball hollen und sobald er etwas müder wird auf den Stock. Der hat nun auch schon einige Abdrücke von den Zähnen. Gut, dass wir gleich zwei gekauft haben. Ist richtig klasse mit dem Stock zu werfen, allerdings geht es ganz schön auf die Handgelenkte und beim ersten Wurf hätte ich beinahe den eigenen Hund abgeschossen. Inzwischen komme ich so weit, dass ich richtig aufpassen muss. Auf der Freifläche bei der Promenade, dass ich am anderen Ende keine Fensterscheiben einschlage und an der anderen Seite, dass ich nicht auf die Straße werfe.

Und am Meer passe ich jetzt doppelt und dreifach auf. Zumindest bei Wellen und Strömung. Es ist irgendwie beunruhigend, wenn der Hund zum Ball holen am Horizont verschwindet 🙂

Nicht jeder Hund kommt sofort klar mit dem Stock. Tonko hat einen super Kumpel, ein Cane Corso Italiano, ein Kraftpaket, der eigentlich immer schneller ist als unser Labrador beim Ball holen. Aber mit dem Stock hat er die ersten Male nicht verstanden. Oder er war noch so gewohnt, dass ich höchstens 20 Meter schaffe, dass er gar nicht auf die Idee gekommen ist, der Ball könnte so weit fliegen. Immerhin hat so Tonko auch mal auf der Langstrecke gewonnen. Ansonsten müssen wir immer trickreich werfen, so dass es einigermaßen gerecht zu geht. Wobei Frauchen und Herrchen von dem Korsen immer drauf achten, dass mein Hund gewinnt und ich darauf, dass Hasan, so heißt er (keine Ahnung ob ich es richtig schreibe, das erste A wird sehr kurz ausgesrochen), auch gewinnt. So gewinnt jeder Mal und alle haben sehr viel Spaß. Und jetzt wenn es richtig warm wird, hat Tonko noch einen großen Vorteil. Offenbar ist Hasan etwas schwimmscheu und geht nur bis zur Brust ins Wasser. Da dürfte unser Schwimmhund ja im Vorteil sein.

Ich muss unbedingt beim nächsten Mal ein Bild von Hasan machen. Selten so ein schönes Tier gesehen, ein echtes Kraftpaket. In Deutschland wird der Cane Corso teilweise wohl sogar als Listenhund geführt. Was aber wieder zeigt, es kommt wohl vor allem auf die Erziehung an. Denn Hasan ist eine Seele von einem Hund. Aber auch wenn ich ihn mehr als nur bewundere, anschaffen würde ich mir keinen. Den so eine Hunderasse muss richtig erzogen werden und nicht wie unser Labrador. Natürlich müssen auch Labis erzogen werden, aber es ist halt eben etwas einfacher und erledigt sich mit freundlicher Konsequenz und etwas üben fast von selbst (zumindest bei unserem Tonko, der aber auch gut ausgelastet ist mit mehreren Spaziergängen und Spielrunden am Tag).

Sommer, Sonne, Meer – Hund in seinem Element

Jetzt fängt endlich wieder die Zeit an, in der wir mit unserem Labrador Tonko schön am Meer spielen können. Ich habe mir heute prompt nasse Füße geholt, irgendwie habe ich beim fotografieren nicht mitbekommen, dass die Flut immer höher steigt. Aber Hauptsache unser Tonko hatte seinen Spaß. Leider stand das Wasser nicht etwas höher, so dass er nicht wirklich schwimmen konnte. Aber seinen Spaß bei der Ballrettung hatte er dennoch.

So ganz ungefährlich ist das ganze aber auch nicht immer. Neulich war ich mit ihm am Meer Ball spielen, da war ablaufendes Wasser. Das haben wir dann daran gemerkt, dass der Ball recht schnell rausgetrieben wurde. Zum Glück kennt sich Tonko mit Wellen und Strömung gut genug aus, so dass er gar nicht versucht hat, den Ball hinterherzuschwimmen. Da wäre er dann wohl in Afrika gelandet. Ein Ball weniger, aber die Ballsammlung ist ja zum Glück eh etwas größer. Leider war es allerdings sein Lieblingsball. Aber wir werden schon Ersatz finden.

Endlich Sommer auf Gran Canaria 🙂

Labi Tonko mit Ball am Strand
Kurze Pause bei der Balljagd. Unser Tonko mit seinem Ball, frisch aus dem Meer gerettet.

Unser Hund spielt nicht mit jedem …

Lustigerweise macht unser Hund ziemliche Unterschiede darin, welche andere Hunde ihn interessieren und welche (besser) nicht. Er scheint auch ziemlich genau zu wissen wie groß er ist und welche Rasse er angehört. Vielleicht riecht er das auch.

Andere Labradore interessieren ihn grundsätzlich, vorallem wenn er sie eben noch nicht kennt. Es gibt nämlich auch einen Labrador, da guckt er lieber weg, die beiden vertragen sich nämlich nicht. Und helle Hunde in seiner Größe sind viel interessanter als dunkle Hunde in der gleichen Größe und kleine Hunde ignoriert er im Regelfall. Was nicht immer einfach ist, die meisten kleinen Hunde finden nämlich Tonko sehr interessant. Dann steht er immer ganz geduldig da und lässt sich von den ganz kleinen beschnuppern. Und grundsätzlich ist er sehr zurückhaltend wenn ein größerer Hund kommt.

Also irgendwie muss er wissen, wie groß er ist und welche Farbe er hat. Und er scheint ganz genau zu wissen, was ein Labrador ist.

Das alles gilt alles natürlich nicht, wenn es eine Hündin ist, die gerade heiß ist. Dann ist Größe, Rasse und Farbe egal. Aaaaaaaaaaargh …