Pferd und Hund als beste Kumpels

Einen wirklich süßen Werbespot gab es beim letzten Superbowl in den USA. Ein kleiner Labrador Welpe, der wie seine Wurfgeschwister auch, vermittelt werden soll. Der kleine Labi büchst gerne mal seiner Besitzerin aus und läuft zur Nachbarsfarm, dort gibt es einen Pferdestall und mit einem Pferd freundet er sich an. Allerdings wird der kleine Labrador Welpe immer wieder vom Pferdehalter zurück zu Frauchen gebracht. Die neuen Besitzer kommen, der Hund wird ins Auto verfachtet, es fährt los, noch einmal bellt der kleine Labi nach seinem Freund und das Pferd trabbt, mit seinen Pferdefreunden an und stoppt das Auto.
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Hundekekse selber backen

Da ich zu Weihnachten eine wunderbare Küchenmaschine geschenkt bekommen habe, backe ich nun Hundekekse für unseren Labrador gerne auch mal selbst. Allgemein gilt der Labrador ja als verfressener Hund, der für einen Keks alles tun würde, unser Tonko gehört aber nicht dazu. Er ist doch etwas wählerisch. Und zwar isst er die normalen gekauften Hundekekse, aber naja, auch wenn es da zwei, drei Sorten gibt, er kennt sie halt, sie sind einfach nichts besonderes. Und ab und an ignoriert er sie auch. Daher backe ich nun unsere besonderen Hundekekse regelmäßig selbst. Und für die überschlägt er sich auch fast.

Ich hab zwar auch zwei Bücher mit Rezepten für Hundekekse, aber die gefallen mir nicht. Das eine Buch übertreibt, in meinen Augen, mit dem was in Hundekekse nicht reingehört dermaßen, dass ich die Kekse schon deswegen nicht nachbacken kann, weil ich einfach keine salzarme Biogemüsebrühe ohne Zwiebelextrakt und andere solche Dinge auf Gran Canaria kaufen kann. Hier gibt es auch nur Weizenmehl, nix Vollkorn oder so (oder ich hab es noch nicht gefunden). Und in dem anderen Buch sind viele Rezepte mit Zucker oder Honig. Und das lehne ich ab. Sobald in einem Hundekeks Hackfleisch oder Leberwurst enthalten ist, braucht das Rezept kein Zucker mehr. Jedenfalls nicht bei unserem Hund. Ein wenig Süße kann man auch mit Karotten erreichen.

Also habe ich mein eigenes Keksrezept für unseren Hund entwickelt.
Nicht drin haben wollte ich: Zucker, Honig, Salz und auf keinen Fall Butter. Auch Zwiebeln und Co. haben in meinem Rezept nichts verloren.
Da ich kurz zuvor eine Biskuitrolle gebacken habe, habe ich mich ein wenig daran orientiert.
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Unser Labrador heißt Tonko …

… eigentlich nett, aber für Spanier nicht zu verstehen. Dabei hat unser Labrador Tonko seinen Namen noch von den Besitzern seiner Mutter bekommen. Und das waren Spanier. Aber immer wenn uns Spanier nach dem Namen unseres Hundes Fragen, entwickelt sich eigentlich immer dieser Dialog:

Spanier: ¿Cómo se llama?
Wir: Tonko … (wir wissen ja, was jetzt kommt)
Spanier: ¿Qué?
Wir: Tonko …
Spanier: Ah, Tronco …
Und danach kommt die Frage nach dem Alter …

Tronco
Tronco oder Tonko – unser Labrador hat einen komplizierten Namen.
Inzwischen wissen wir auch warum die Spanier immer Tronco verstehen und nicht Tonko. Während Tonko eben einfach ein ungewöhnlicher Name ist, ist tronco ein spanisches Wort. Das wissen wir, seitdem wir mal den spanischen Flugzeugträger Rey Juan Carlos besichtigt haben und dort in den Treppenaufgängen überall Schilder waren mit dem Wort tronco. Das heißt so viel wie Stamm, Baumstamm, Rumpf und wohl auch Treppenaufgang (zumindest wohl auf einem Flugzeugträger). Und da wir auch weiter recherchiert haben kennen wir jetzt auch eine schöne spanische Redewendung:
dormir como un tronco – Wie ein Murmeltier schlafen …

Herrchen hatte ganz am Anfang auch versucht unserem Labrador Welpen einen anderen Namen zu geben, aber irgendwie ist das im Sand verlaufen. Tonko finde ich auch viel schöner als Tito.

Und immer heißt unser Labi auch nicht Tonko, genauso gerne wird er Tonki gerufen (er reagiert auf i-Wörter immer besonders gut). Oder TonkoTonk, Tonkiti oder TonkiTonkiti … oder Hase 🙂

5. Geburtstag von Tonko

Unser Labrador Tonko hatte letzte Woche seinen fünften Geburtstag. Einer der kleinen Vorteile, wenn man einen Rassehund hat, ist eben, dass man das ganz genaue Geburtsdatum kennt. Allerdings ist Tonko natürlich noch keine fünf Jahre bei uns, im Februar 2009 haben wir den kleinen Racker noch gar nicht gekannt und noch gar nicht an einen neuen Hund gedacht, den ein Tag nachdem Tonko in Santa Maria de Guia im Norden von Gran Canaria das Licht der Welt erblickte, ist mein Jerry gestorben und ich wollte in dem Moment alles, vor allem Jerry zurück, aber bestimmt keinen neuen Hund. Aber auch wenn Jerry unvergessen bleiben wird, ich bin wirklich froh, dass ich dann im April 2009 überredet worden bin.

In diesem Sinne, Herzlichen Glückwunsch kleiner Tonko. Und du bist mitnichten ein Ersatz, dafür bist du einfach zu speziell, bzw. war Jerry zu speziell 🙂

Ein Elch macht uns verrückt

Das Stoffelche
Das Stoffelche bevor es von unserem Labrador zerlegt wurde. Ist wohl wieder vom Dach gefallen.
Tonko hat neulich an unserem Spielplatz einen Stoffelch gefunden. Das erste Mal kam er mit dem Stoffelch schon vor ein paar Wochen an. Da ich aber eigentlich nicht möchte, dass er mit solchen Fundsachen spielt und man das Stofftier nicht wirklich werfen kann, dafür ist es auch zu leicht, und zu allen Überfluss das Teil nicht gerade uneklig wird, wenn er es zwei Minuten im Maul hatte, warf ich den Elch auf das Dach von dem Schuppen dort. Sehr zu seinem Bedauern, also Tonkos Bedauern, den Elch konnte ich da ja nicht mehr fragen.

Unser Labrador steht auf altem Elch
Ein selbst gefundenes Spielzeug, ein alter Elch aus Stoff, ist gerade das Lieblingsspielzeug unseres Labradors. Leider.
Nach einem kleinen Sturm in Castillo del Romeral wehte es den Elch vom Dach und wurde natürlich dann bei der nächsten Spielrunde gleich wieder von Tonko entdeckt. Also wieder aufs Dach damit. Hat wieder nur zwei oder drei Wochen gehalten, dann war ER wieder da. Inzwischen habe ich den Elch auch genauer unter die Lupe genommen, er birgt wohl keine Gefahren und Tonko darf also endlich auch damit spielen. Nachdem er jetzt aber schon zwei, drei Tage den mitgebrachten Ball ignoriert und sich um seinen Kumpel Stoffelch gekümmert hat, sieht das arme Teil dementsprechend auch aus.

Ich hätte nicht gedacht, dass unser Labrador so auf Stofftiere abfährt. Ich muss ihm wohl mal eins kaufen, aber etwas stabiler als dieses hier. Inzwischen ist dem armen Elch schon ein Arm und ein Bein amputiert worden und dünner wird er auch immer mehr, da auch die Innereien schon rausgerupft wurden.

Seit heute morgen gilt der Stoffelch auch wieder als verschwunden. Aber er taucht bestimmt wieder auf. Lustigerweise rennt Tonko jetzt immer, wenn wir zu unserem Spielplatz gehen, fast direkt dahin, wo er den Elch zuletzt hat liegen lassen. Mal sehen, wann dieses Stofftier aus seinem Gedächtnis verschwunden ist.

Eigentlich hab ich ja nichts gegen diesen Elch, aber irgendwie wird er von Tonko immer so richtig durchnässt und durchsabert und inzwischen hat unser Hund auch gelernt, dass Frauchen spitze Schreie ausstößt, wenn er sich mit dem durchgesabberten Teil ihrem Gesicht nähert … Ich bin froh, dass der Elch erst mal wieder weg ist.

Unser Welpe findet schnell Freunde

Ja, Tonko war sehr zutraulich. Ist er heute natürlich auch noch, zumindest bei Menschen. Bei Hunden ist er etwas vorsichtiger geworden, er weiß nämlich inzwischen genau was große und sehr große und noch größere Hunde sind. Aber als Welpe waren alle anderen Hunde seine Freunde.

Unser Labrador spielt gerne
Und spielen tut der Labrador auch gerne.
Ja, ich weiß, die Leine stört auf den Bildern. Aber in den ersten Tagen ging es schon zur Beruhigung unserer Nerven nicht anders. Und als wir dann irgendwann auf die Leine verzichtet haben, durften wir das eine oder andere Mal ganz schön hinterherwetzen, wenn unser Labrador Welpen einen potentiellen neuen Freund entdeckt hatte, konnte ruhig auch am Horizont sein. Aber das hat er sich zum Glück irgendwann abgewöhnt.

Einmal, da war er schon etwas älter, hat er beim Gassi gehen einen Jogger entdeckt. Nur so 200 Meter weit weg. Und rannte dahin. Den Jogger hat es nicht gestört, mich schon, ich hatte auch noch Cora dabei und die mochte nicht hinterherwetzen …

Wie Tonko zu uns kam …

Labrador Mutter mit Tonko
Da wird noch mal gekuschelt. Der letzte vom Wurf zieht heute noch aus.
Nach dem mein Jerry schon ein paar Wochen gestorben war, kam mein Freund mit der Idee an, dass es mit nur einem Hund doch so ruhig und traurig im Hause sei. Cora wäre zwar lieb und nett aber einfach zu gemütlich und so richtig Spaß haben könne man mit ihr auch nicht. Cora mag es eben gemütlich und ruhig. Sie ist voll auf zufrieden gewesen, wenn sie da liegen und aufpassen durfte, so spielen war irgendwann nicht mehr richtig ihr Ding.

Ich wehrte mich erst einmal mit Händen und Füßen gegen die Idee meines Süßen. Vor allem als er noch mit der Idee um die Ecke kam, es sollte ein Labrador werden. Ich stand da eher auf Mischlinge und Labis kannte ich noch nicht. Bis dahin hatte ich nur mal einen Golden Retriever näher gekannt und den empfand ich als wahnsinnig stressig. Heute weiß ich, der war einfach in der falschen Familie gelandet und war nicht ausgelastet gewesen.

Unser Labi auf dem Weg ins neue zuhause
Gerade noch bei Mutter, dann beim Tierarzt und gleich geht es auf große Fahrt. Ein Labrador Leben kann aufregend sein.
Aber nach der Idee mit dem Labi fing ich natürlich auch an zu recherchieren, was es denn über diese Hunderasse so zu wissen gibt. Bei Youtube fanden wir haufenweise Videos, eigentlich eher abschreckend, denn die dort gezeigten Labis hatten ihren Weg zu Youtube gefunden, weil sie nur Unsinn im Kopf hatten. Zum Glück hat die Abschreckung aber nichts genutzt.
Und so fuhren wir eines schönes Tages in den Norden von Gran Canaria und wollten nur mal nach einem Hund gucken gehen. Der Wurf sollte schon gut acht Wochen alt sein, lauter helle Labi-Welpen.
Als wir ankamen war aber nur noch einer da, der letzte vom Wurf, Tonko. Und es war zwischen Herrchen und Hündchen irgendwie Liebe auf dem ersten Blick. Pro Forma verabschiedeten wir uns zwar noch mal über die Mittagszeit zum offiziellen überlegen, aber eigentlich stand da die Entscheidung schon fest. Am frühen Nachmittag gingen wir noch mit ihm dort zu seinen Tierarzt, da bekam er dann seine Papiere (ja, richtige Papiere für den Zuchtverband), sein Welpenfutter und ein Halsband (peinlicherweise ein Katzenhalsband, in seiner Größe war nichts da) und nachdem wir den Hund auch noch bezahlt haben, düsten wir glücklich mit Welpen nach Hause.

Cora hat den Kleinen zum Glück auch gemocht und nicht mit einem Hasen oder ähnlichem verwechselt.

Unser Labi hat wohl noch ein wenig Hunger
Das gefällt der Labrador Mutter aber nicht wirklich. Der Kleine braucht wohl vor der großen Fahrt noch eine Stärkung.
Auf dem Bild oben ist Tonko noch mit seiner Labrador Mutter am schmusen, wahrscheinlich gibt es noch die letzten Tipps, wie man die neuen Herrchen und Frauchens becircen sollte. Und auf dem anderen Bild, da waren wir gerade beim Tierarzt in Santa Maria de Guía und warten auf das Auto für die Rückfahrt. Und auf dem anderen Foto, will Tonko wohl noch mal bei Mama an die Milchbar, sie weist ihn aber zurecht.

Gefüttert haben wir ihn die ersten Wochen und Monate dreimal täglich mit Welpenfutter für Labradore (ich glaub, das hat auch einen Anteil Goldstaub, so teuer wie das auf Gran Canaria war) und Mittags gab es dann noch eine Zwischenmahlzeit mit Trockenfutter, Joghurt und Obst oder Gemüse.

Vor unserem Labrador – mein Jerry

Bevor unser Tonko 2009 einzog waren wir natürlich nicht völlig hundelos. Wir hatten ja noch Cora, die werde ich die nächsten Tage vorstellen. Und zwei Monate zuvor war mein Hund Jerry im Alter von zwölf Jahren gestorben. Ein Schäferhund-Dobermann-Mischling, der mich lange lange Zeit treu begleitet hat. Irgendwann werde ich Jerry und seinen Taten mal einen eigenen Blog widmen, verdient hätte er es, der Süße. Mein Hund Jerry war einmalig und bleibt unvergessen …
Wenn ich ihn und Tonko vergleiche, bin ich auch wirklich immer wieder überrascht, was so das Wesen einer Rasse ausmacht. Schäferhund und Dobermann fallen ja eher in die Kategorie Aufpasser und Behüter. Und das war Jerry. Ansprechen durfte mich aber wirklich niemand, vor allem nicht nachts und wenn wir alleine unterwegs waren. Unser Tonko ist da irgendwie das Gegenteil von, aber Labradore werden eben nicht als Wachhunde angeschafft, da sind sie eher eine völlige Fehlbesetzung 🙂

Unser Labrador Tonko

Labi Tonko im Schlaf
Wer weiß, was dieser Labrador gerade an neuen Abenteuern im Kopf hat …

Auf diesen Webblog wird es um unseren Labrador Tonko gehen. Der ist nun ziemlich genau fünf Jahre alt und da wird es doch endlich mal Zeit mit einer eigenen Präsenz im Internet. Vor allem für all die großen und kleinen Geschichten, die wir mit unserem Labi schon erlebt haben. Und natürlich wird es auch das eine oder andere Bild oder Video von unserem Tonko geben. Und da Frauchen zu viel Zeit hat und inzwischen auch gerne Kekse für den Hund backt, sicherlich auch das eine oder andere Backrezept für Leckerlis aus dem eigenen Ofen. Die Rezepte gibt es aber nur, wenn Tonko die Kekse zuvor selbst für gut befunden hat. Und da wir natürlich keinen typischen Labi haben, ist der gar nicht so verfressen sondern gerne auch wählerisch. Alles ist der schon lange nicht.

Labrador Tonko
Unser Labrador Tonko im Alter von vier Jahren.

Also: Lustige Geschichten und Berichte, ein wenig über Labrador Retriever selbst, viele Bilder und Videos und Rezepte für Hundekekse werden hier nach und nach online gehen.

Tonko und seine Jack Russell Freundin

Unser Tonko hat eine neue Freundin 🙂 Und zwar eine Jack Russell Hündin namens Bella, die dem großen Labrador gehörig auf der Nase rumtanzt. Und unser Labi ist so gutmütig und lässt es sich gefallen. Das liebste Spiel von Bella ist es, ihren großen Spielkameraden als Ziehspielzeug einzusetzen. Gezogen wird überall und an allem: Halsband, Ohren, Fell, Pfote … aber der große Tonko bewegt sich dadurch nicht. Nur ab und an denkt er wohl, was du kannst, kann ich auch und dann verschwinden ganze Körperteile der süßen frechen Dame kurz im Maul. Am Ende sind beide richtig nassgeschlabbert. Sehr lustig beim Zuschauen, da haben sich zwei gesucht und gefunden. Jetzt sind wir ja – ganz theoretisch – am überlegen, was wohl rauskommen würde, wenn sie (Jack Russel) und er (Labrador) Welpen haben täten. Aber keine Sorge, es ist sehr theoretisch, es gibt bereits genug kaum zu vermittelnde Mischungen hier auf Gran Canaria, das muss man nicht noch forcieren.

Hier ein Bild des ungleichen Paares:

Labrador Tonko und Jack Russel Bella
Unser Labrador Tonko hat eine neue Freundin: Jack Russell Dame Bella, gerne auch Oscar genannt, so vorwitzig wie sie ist.