Archiv der Kategorie: Tonko als Welpe

Unser Labrador Welpe auf erster Erkundungstour

Ich bin ja dabei endlich mal Bilder zu sortieren. Langsam halte Digitalkameras und Handycams ja für einen Fluch, tausende von Bildern, wie soll man da den Überblick behalten? Beim Durchmisten habe ich auch endlich die alten Bilder von unserem Labrador wiedergefunden, auch die vom ersten Tag von seiner ersten Erkundungstour auf unserem Grundstück 🙂

Hier ist der Prachtbursche. Und nein, das rechts neben ihm ist nicht seine Welpen Badewanne sondern ein Wassernapf und ja, er kam da auch ohne Leiter ran 🙂

Labrador Welpe auf erster Erkundungstour
Tag eins im neuen Haus für unseren Labrador Welpen war spannend und auch anstrengend. Für alle, aber vor allem für den kleinen Labi.

Bin mal gespannt was ich noch so an Hunde Bildern in den weiten der Festplatten finde …

Unser Welpe findet schnell Freunde

Ja, Tonko war sehr zutraulich. Ist er heute natürlich auch noch, zumindest bei Menschen. Bei Hunden ist er etwas vorsichtiger geworden, er weiß nämlich inzwischen genau was große und sehr große und noch größere Hunde sind. Aber als Welpe waren alle anderen Hunde seine Freunde.

Unser Labrador spielt gerne
Und spielen tut der Labrador auch gerne.
Ja, ich weiß, die Leine stört auf den Bildern. Aber in den ersten Tagen ging es schon zur Beruhigung unserer Nerven nicht anders. Und als wir dann irgendwann auf die Leine verzichtet haben, durften wir das eine oder andere Mal ganz schön hinterherwetzen, wenn unser Labrador Welpen einen potentiellen neuen Freund entdeckt hatte, konnte ruhig auch am Horizont sein. Aber das hat er sich zum Glück irgendwann abgewöhnt.

Einmal, da war er schon etwas älter, hat er beim Gassi gehen einen Jogger entdeckt. Nur so 200 Meter weit weg. Und rannte dahin. Den Jogger hat es nicht gestört, mich schon, ich hatte auch noch Cora dabei und die mochte nicht hinterherwetzen …

Wie Tonko zu uns kam …

Labrador Mutter mit Tonko
Da wird noch mal gekuschelt. Der letzte vom Wurf zieht heute noch aus.
Nach dem mein Jerry schon ein paar Wochen gestorben war, kam mein Freund mit der Idee an, dass es mit nur einem Hund doch so ruhig und traurig im Hause sei. Cora wäre zwar lieb und nett aber einfach zu gemütlich und so richtig Spaß haben könne man mit ihr auch nicht. Cora mag es eben gemütlich und ruhig. Sie ist voll auf zufrieden gewesen, wenn sie da liegen und aufpassen durfte, so spielen war irgendwann nicht mehr richtig ihr Ding.

Ich wehrte mich erst einmal mit Händen und Füßen gegen die Idee meines Süßen. Vor allem als er noch mit der Idee um die Ecke kam, es sollte ein Labrador werden. Ich stand da eher auf Mischlinge und Labis kannte ich noch nicht. Bis dahin hatte ich nur mal einen Golden Retriever näher gekannt und den empfand ich als wahnsinnig stressig. Heute weiß ich, der war einfach in der falschen Familie gelandet und war nicht ausgelastet gewesen.

Unser Labi auf dem Weg ins neue zuhause
Gerade noch bei Mutter, dann beim Tierarzt und gleich geht es auf große Fahrt. Ein Labrador Leben kann aufregend sein.
Aber nach der Idee mit dem Labi fing ich natürlich auch an zu recherchieren, was es denn über diese Hunderasse so zu wissen gibt. Bei Youtube fanden wir haufenweise Videos, eigentlich eher abschreckend, denn die dort gezeigten Labis hatten ihren Weg zu Youtube gefunden, weil sie nur Unsinn im Kopf hatten. Zum Glück hat die Abschreckung aber nichts genutzt.
Und so fuhren wir eines schönes Tages in den Norden von Gran Canaria und wollten nur mal nach einem Hund gucken gehen. Der Wurf sollte schon gut acht Wochen alt sein, lauter helle Labi-Welpen.
Als wir ankamen war aber nur noch einer da, der letzte vom Wurf, Tonko. Und es war zwischen Herrchen und Hündchen irgendwie Liebe auf dem ersten Blick. Pro Forma verabschiedeten wir uns zwar noch mal über die Mittagszeit zum offiziellen überlegen, aber eigentlich stand da die Entscheidung schon fest. Am frühen Nachmittag gingen wir noch mit ihm dort zu seinen Tierarzt, da bekam er dann seine Papiere (ja, richtige Papiere für den Zuchtverband), sein Welpenfutter und ein Halsband (peinlicherweise ein Katzenhalsband, in seiner Größe war nichts da) und nachdem wir den Hund auch noch bezahlt haben, düsten wir glücklich mit Welpen nach Hause.

Cora hat den Kleinen zum Glück auch gemocht und nicht mit einem Hasen oder ähnlichem verwechselt.

Unser Labi hat wohl noch ein wenig Hunger
Das gefällt der Labrador Mutter aber nicht wirklich. Der Kleine braucht wohl vor der großen Fahrt noch eine Stärkung.
Auf dem Bild oben ist Tonko noch mit seiner Labrador Mutter am schmusen, wahrscheinlich gibt es noch die letzten Tipps, wie man die neuen Herrchen und Frauchens becircen sollte. Und auf dem anderen Bild, da waren wir gerade beim Tierarzt in Santa Maria de Guía und warten auf das Auto für die Rückfahrt. Und auf dem anderen Foto, will Tonko wohl noch mal bei Mama an die Milchbar, sie weist ihn aber zurecht.

Gefüttert haben wir ihn die ersten Wochen und Monate dreimal täglich mit Welpenfutter für Labradore (ich glaub, das hat auch einen Anteil Goldstaub, so teuer wie das auf Gran Canaria war) und Mittags gab es dann noch eine Zwischenmahlzeit mit Trockenfutter, Joghurt und Obst oder Gemüse.