Archiv der Kategorie: Auf Gran Canaria

Endlich wieder Schwimmen im Meer

Also unser Labrador ist natürlich nicht ganz so empfindlich, der ist auch schon im Dezember und im Januar gerne mal kurz ins Meer zum Schwimmen gegangen. Aber endlich werden auf Gran Canaria die Temperaturen wieder etwas besser – heißt wärmer – so dass wir unserem Labi das Vergnügen wieder sehr viel öfters gönnen. Und bald ist es so warm, dass wir sogar daraf bestehen, dass er zum Schwimmen in den Atlantik springt, nämlich um sich abzukühlen.
Endlich wieder Schwimmen im Meer weiterlesen

Labrador in vielen verschiedenen Varianten

Unseren Labrador gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Oben die Variante, wie wir in auch am liebsten haben, in sauber. Nicht sauBÄR, sondern sauber. Er genießt den Sonnenuntergang und macht eine kleine Pause beim Ball spielen.

Dann gibt es unseren Labrador noch in nass. Hier schwimmt er gerade bei Sonnenuntergang und rettet einen Ball aus dem Meer:

Labrador schwimmend bei Sonnenuntergang
Unser Labrador schwimmt in den Sonnenuntergang auf Gran Canaria.

Und dann gibt es unseren Labrador auch noch in ziemlich dreckig. Ich habe einen Augenblick nicht aufgepasst und dann war es passiert, der Hund wälzte sich genüsslich und ihm pitschnassen Zustand im Dreck. Argh, das gab zu Hause dann natürlich eine Dusche.

Labrador in dreckig
Einen Augenblick nicht aufgepasst und aus dem nassen Labrador wird ein ziemlich dreckiger Labrador.

Mit Hunden in den Sonnenuntergang

Auch heute wieder wurde bei der abendlichen Spielstunde mit unserem Hund von der Natur ein wunderschöner Sonnenuntergang geboten. Es kam auch ein anderer Hundebesitzer mit seinen beiden Vierbeinern vorbei. Die drei zogen dann in Richtung untergehender Sonne. Mit Hunden in den Sonnenuntergang laufen:

Hundespaziergang in den Sonnenungergang
Herrchen und seine zwei Hunde laufen in Richtung Sonnenuntergang.

Aufgenommen am 27. November 2014 in Castillo del Romeral.

Balkonschläfer Tonko

Lustig, gestern Nacht hat sich ein Rätsel gelöst. Vor zwei Jahren sind wir umgezogen. Vorher hatten wir ein kleines Haus auf zwei Stockwerken mit einem Schlafzimmer oben und das Schlafzimmer hatte Balkon. Und so ab Frühjahr hat sich unser Labrador dran gewöhnt jede Nacht draußen auf dem Balkon zu schlafen. Teilweise war uns das ein wenig peinlich, der Hund kann richtig laut schnarchen. Aber zum Glück schliefen die Nachbarn zu beiden Seiten nachts mit geschlossener Balkontür.

Dann sind wir umgezogen in ein anderes Haus. Ohne Balkon am Schlafzimmer. In den ersten Nächten hat mich dann unser Hund jede Nacht fast wahnsinnig gemacht, so unruhig war er. In den ersten drei Nächten bin ich dann jedes Mal wieder aufgestanden, habe mich angezogen, hätte ja sein können, dass er vom Umzug Verdauungsprobleme gehabt hätte. War aber nicht so. Also jedes Mal nach einer halben Stunde extra Spaziergang wieder ins Bett gefallen, Hund war immer noch extrem unruhig. In der vierten Nacht habe ich dann das Spiel nicht mehr mitgemacht, nach sieben oder acht Nächten war er dann auch ruhig und hat sich gleich auf seinen Platz im Schlafzimmer gelegt.
Balkonschläfer Tonko weiterlesen

Spanische Behörden lassen Hund von Ebola Patientin einschläfern

In Spanien hat sich eine Krankenschwester bei der Pflege eines aus Afrika zurückgeholten Spaniers, der bereits auf dem afrikanischen Kontinent an Ebola erkrankt war, mit dem gefährlichen Virus angesteckt. Nach dem der Mann gestorben war, war die Frau erst einmal in Urlaub gegangen, in diesem hatte sie dann festgestellt, dass sie hohes Fieber hat, ein Test auf Ebola war positiv gewesen.

Ihr Mann wurde gleich mit unter Quarantäne gestellt. Zurück blieb in der gemeinsamen Wohnung der zwölfjährige Mischlingshund. Sein Herrchen hatte noch Wasser und Fressen bereit gestellt und gehofft, dass der Hund einige Zeit alleine verbringen kann. Nun wurde der Hund eingeschläfert. Die spanischen Behörden befürchten wohl, dass es möglich sei, dass auch der Hund an Ebola erkranken könnte oder Menschen infizieren. Sein Herrchen hatte noch versucht den Vierbeiner mit einer Online Petition das Leben zu retten. Die Petition war zwar von mehreren Zehntausend Spaniern unterstützt worden, dennoch kam die Polizei und der Hund wurde getötet.
Spanische Behörden lassen Hund von Ebola Patientin einschläfern weiterlesen

Sommer fast überstanden

So, Sommer ist fast überstanden. Dieses Jahr gab es auch keinen richtigen Calima auf Gran Canaria mit Temperaturen von über 40 Grad oder so was unangenehmes. Nur windig ist es immer wieder gewesen, aber darunter leidet weniger der Hund als ich, die Gassigeherin (ab ein Pfund Sand in Augen und Mund wird es eben einfach unangenehm für mich). Nicht so schön für unseren Labrador war höchstens, dass wir bei sehr viel Wind und hohen Wellen eben nicht ins Meer gegangen sind. Das war mir einfach zu gefährlich.

Gelitten hat unser Labrador aber dennoch ein wenig. Normalerweise ist seine Mittagsrunde so gegen 14 Uhr. Das habe ich dann aber im Juni bereits auf nach 15 Uhr verlegt, da war wenigstens etwas Schatten auf der Straße. Heiß war es dennoch und wenn er nicht wirklich dringend muste, hat er mich jedesmal angeschaut, als wenn ich total bescheuert wäre, jetzt raus zu wollen (nur um dann doch im Schnellgang alles zu machen). Und Abends sind wir teilweise erst nach 20 Uhr gegangen, da war es dann doch schon kühler und meistens auch schon viel weniger windig, so dass wenigstens ein kurzes Abkühlen im Meer möglich war.

Auto gefahren sind wir mit ihm in der Zeit sowieso nicht, die Routine-Tierarztbesuche mit Impfen liegen bei uns im Winter.

Jetzt freuen wir uns auf die etwas kühlere Jahreszeit, ab Oktober, spätestens November wird dann Mittags wieder eine etwas größere Runde als Abwechslung zum Büroschlaf fällig.

Ach, und eine Klimaanlage haben wir uns angeschafft. Im Wohnzimmer, wenn es richtig heiß und stickig wird, liegt unser Labrador nun glücklich und relaxt in einer bestimmten Ecke davor und freut sich über die kühle Brise.

Sommer, Sonne, Meer – Hund in seinem Element

Jetzt fängt endlich wieder die Zeit an, in der wir mit unserem Labrador Tonko schön am Meer spielen können. Ich habe mir heute prompt nasse Füße geholt, irgendwie habe ich beim fotografieren nicht mitbekommen, dass die Flut immer höher steigt. Aber Hauptsache unser Tonko hatte seinen Spaß. Leider stand das Wasser nicht etwas höher, so dass er nicht wirklich schwimmen konnte. Aber seinen Spaß bei der Ballrettung hatte er dennoch.

So ganz ungefährlich ist das ganze aber auch nicht immer. Neulich war ich mit ihm am Meer Ball spielen, da war ablaufendes Wasser. Das haben wir dann daran gemerkt, dass der Ball recht schnell rausgetrieben wurde. Zum Glück kennt sich Tonko mit Wellen und Strömung gut genug aus, so dass er gar nicht versucht hat, den Ball hinterherzuschwimmen. Da wäre er dann wohl in Afrika gelandet. Ein Ball weniger, aber die Ballsammlung ist ja zum Glück eh etwas größer. Leider war es allerdings sein Lieblingsball. Aber wir werden schon Ersatz finden.

Endlich Sommer auf Gran Canaria 🙂

Labi Tonko mit Ball am Strand
Kurze Pause bei der Balljagd. Unser Tonko mit seinem Ball, frisch aus dem Meer gerettet.

Tonko der Fischkopffreund

Grmpf, die Tage hat mich unser Labrador Tonko wirklich mal gut geärgert. Bei schönem Wetter war ich mit ihm am Meeresschwimmbecken von Castillo del Romeral. Leider waren wir ausgerechnet zum Tiefstpunkt der Ebbe da und es war etwas windig, richtig schwimmen war also nicht, bei Gegenwind kam ich mit dem Ball einfach nicht so weit aufs Wasser raus. Also sind wir dann irgendwann dem Strand entlang marschiert.

Unser Labrador Tonko mit Ball
Normalerweise spielt unser Labrador Tonko lieber mit Ball statt mit alten Fischen.
Irgendwann ließ er seinen Ball liegen und suchte ständig zwischen den Steinen. Und guckte ständig was ich so trieb. Ich holte mir dann den Ball und marschierte weiter, aller Erfahrung nach hätte er jetzt, wenn schon nicht mir, dann aber doch seinem Ball folgen sollen. Tat er nicht wirklich, er lief, nach einem Blick zu mir, an eine Stelle, schnappte sich was und kam dann mit Sicherheitsabstand hinter mir her.

So nicht, Freund Nase, dachte ich nur. Und ging hin, um zu schauen, was er da hat.
Ich war nicht erfreut. Es war ein halber, recht großer Fisch mit Kopf. Der Kopf mit Augen guckte aus der einen Seite des Mauls raus, auf der anderen Seite irgendwelche Gedärmer. Keine Ahnung. Ich versuchte innerlich die Augen vor diesem Anblick zu verschließen.
Tonko der Fischkopffreund weiterlesen