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Labrador Tonko der Wasserfreund

Unser Wasserfreund Tonko – manchmal ist er nicht zu halten, wenn er Wasser sieht. Am Meeresschwimmbecken von Castillo del Romeral muss man dann immer etwas aufpassen, denn da haben Hunde eigentlich nichts drin verloren. Aber irgendwie steht da am Rand ein riesiges Verbotsschild, das keinen störrt. Angeln ist zum Beispiel dort auch verboten, interessiert die wenigsten Angler.
Aber wenn da am Schwimmbecken Leute sind, pfeifen wir Tonko auch zurück. Und normalerweise sind wir auch am hinteren Stand, da sind Hunde erlaubt. Aber auf dem Rückweg ist uns da Tonko entwischt und zielstrebig ab ins Wasser verschwunden. Und damit hat er alle rastenden Vögel aufgescheucht.
Ok, nicht alle, da am Rand vom Becken (es ist übrigens Ebbe, bei Flut sieht man den Begrenzungsstreifen nicht) sitzen noch ein paar.

Labrador am Strand

Unser Labrador Tonko ist ja jetzt gut fünf Jahre alt. Ein Jahr davon haben wir im Sonnenland in Maspalomas gewohnt. Ohne Strand direkt vor der Haustür. Nach einem Jahr hatten wir dann ein Einsehen und seit dem geht es für Tonko wieder fast täglich an den Strand. Zwar kann er nicht immer schwimmen gehen, gerade bei ablaufendem Wasser ist das mit der Strömung zu gefährlich, aber bisschen planschen geht fast immer. Und vor allem Ball spielen am Strand macht ja viel mehr Spaß als auf einem staubigem Feld.

Wasserhund Labrador
Unser Tonko liebt Wasser und diese Badewanne ist ja riesig.

Einmal ist es uns passiert, da war der Tennisball kaputt. Haben wir aber erst gemerkt, als er sich im Wasser langsam voll Wasser zog und unterging. War für unseren Labi etwas frustrierend, ausgerechnet an dem Tag hatten wir auch nur einen Ball zum spielen dabei.

Eigentlich sind in Spanien Hunde am Strand so gut wie überall verboten. Auf Gran Canaria gibt es immerhin einen offiziellen Hundestrand. Aber an abgelegenen Stellen oder wie hier in Castillo del Romeral am Steinstrand stört es niemanden. Im Sommer, wenn sich viele Einheimischen auch hier im Steingebiet tummeln, muss man als Hundehalter eben Rücksicht nehmen und ein paar Minuten wandern.

Tonko der Fischkopffreund

Grmpf, die Tage hat mich unser Labrador Tonko wirklich mal gut geärgert. Bei schönem Wetter war ich mit ihm am Meeresschwimmbecken von Castillo del Romeral. Leider waren wir ausgerechnet zum Tiefstpunkt der Ebbe da und es war etwas windig, richtig schwimmen war also nicht, bei Gegenwind kam ich mit dem Ball einfach nicht so weit aufs Wasser raus. Also sind wir dann irgendwann dem Strand entlang marschiert.

Unser Labrador Tonko mit Ball
Normalerweise spielt unser Labrador Tonko lieber mit Ball statt mit alten Fischen.
Irgendwann ließ er seinen Ball liegen und suchte ständig zwischen den Steinen. Und guckte ständig was ich so trieb. Ich holte mir dann den Ball und marschierte weiter, aller Erfahrung nach hätte er jetzt, wenn schon nicht mir, dann aber doch seinem Ball folgen sollen. Tat er nicht wirklich, er lief, nach einem Blick zu mir, an eine Stelle, schnappte sich was und kam dann mit Sicherheitsabstand hinter mir her.

So nicht, Freund Nase, dachte ich nur. Und ging hin, um zu schauen, was er da hat.
Ich war nicht erfreut. Es war ein halber, recht großer Fisch mit Kopf. Der Kopf mit Augen guckte aus der einen Seite des Mauls raus, auf der anderen Seite irgendwelche Gedärmer. Keine Ahnung. Ich versuchte innerlich die Augen vor diesem Anblick zu verschließen.
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Unser Labrador und die Katzen

Normalerweise reagieren Hunde, vor allem die, die nicht an Katzen gewöhnt sind, ja immer etwas aufgeregt auf Katzen. Unserer natürlich nicht. Unser Tonko ist weder an Katzen gewöhnt, noch könnten sie ihn irgendwie aus der Ruhe bringen. Unser total relaxter Labrador ignoriert sie meist.

Kleines Beispiel: Als wir noch im Sonnenland gewohnt haben, saß ich einst Nachts auf der Couch und habe gelesen. Tonko lag auf seiner Couch und war am dösen. Hinter mir die Tür zur Terrasse war offen. Irgendwann überlegte ich, warum hat den Tonko plötzlich einen schwarzen Fleck? Und dann, ne, das ist nicht Tonko, viel zu klein. Guck nach rechts und da läuft zwischen mir und Tonko eine Katze ins Wohnzimmer. Laufen ist nicht ganz korrekt, sie spazierte eher. Ich guckte wie ein Auto, nur nicht so schnell, erst auf die Katze, dann auf Tonko. Ich meine, die Katze war mitten in unserem Wohnzimmer, im Territorium unseres Labradors, da muss er doch mal reagieren? Nö, Tonko lag völlig tiefenentspannt auf seiner Couch, ein Auge offen und auf das Kätzchen gerichtet. Ansonsten null, aber wirklich null, Reaktion. Die Katze schlenderte weiter ins Wohnzimmer rein, inzwischen lagen so vier Meter zwischen ihr und dem Ausgang und sie setzte sich vor das andere Ende der Couch und guckte mich prüfend an. Und wollte gerade auf die Couch springen. Das wurde mir dann aber doch zu bunt und ich vertrieb das haarige Tierchen. Hätte mir noch gefehlt, eine zugelaufene Katze im Haus. Tonko guckte zu, wie die Katze an ihm vorbeischoss (plötzlich konnte die nämlich ziemlich schnell werden) und blieb weiter liegen. Immerhin hatte er den Kopf leicht gehoben …. also katzenscharf ist er nicht wirklich. Ist mir aber auch lieber so, so kann es nicht zu irgendwelchen unerwünschten Auseinandersetzungen zwischen ihm und den anderen Vierbeinern kommen. Und die haben ja bekanntlich scharfe Krallen.
Inzwischen sind wir wieder vom Sonnenland nach Castillo del Romeral gezogen. Hier in der Siedlung gibt es eine mittlere Katzenschwemme. Und auch auf unserem Grundstück feiern die Katzen fleißig ihre Partys, ungestört von unserem Hund. Er interessiert sich nämlich weiterhin überhaupt nicht für diese.

Wahrscheinlich hängt bei uns vor der Tür in Katzenkopfhöhe bereits ein für uns unsichtbares Schild: Hallo liebe Mitkatzen, hier können wir Party feiern, der Hund ist wie ein Lamm 🙂

Aber besser so, als wenn der Hund von den Krallen malträdiert wird. Aber ein klitzeklein biskin peinlich ist es mir aber doch 🙂

Unser Labrador heißt Tonko …

… eigentlich nett, aber für Spanier nicht zu verstehen. Dabei hat unser Labrador Tonko seinen Namen noch von den Besitzern seiner Mutter bekommen. Und das waren Spanier. Aber immer wenn uns Spanier nach dem Namen unseres Hundes Fragen, entwickelt sich eigentlich immer dieser Dialog:

Spanier: ¿Cómo se llama?
Wir: Tonko … (wir wissen ja, was jetzt kommt)
Spanier: ¿Qué?
Wir: Tonko …
Spanier: Ah, Tronco …
Und danach kommt die Frage nach dem Alter …

Tronco
Tronco oder Tonko – unser Labrador hat einen komplizierten Namen.
Inzwischen wissen wir auch warum die Spanier immer Tronco verstehen und nicht Tonko. Während Tonko eben einfach ein ungewöhnlicher Name ist, ist tronco ein spanisches Wort. Das wissen wir, seitdem wir mal den spanischen Flugzeugträger Rey Juan Carlos besichtigt haben und dort in den Treppenaufgängen überall Schilder waren mit dem Wort tronco. Das heißt so viel wie Stamm, Baumstamm, Rumpf und wohl auch Treppenaufgang (zumindest wohl auf einem Flugzeugträger). Und da wir auch weiter recherchiert haben kennen wir jetzt auch eine schöne spanische Redewendung:
dormir como un tronco – Wie ein Murmeltier schlafen …

Herrchen hatte ganz am Anfang auch versucht unserem Labrador Welpen einen anderen Namen zu geben, aber irgendwie ist das im Sand verlaufen. Tonko finde ich auch viel schöner als Tito.

Und immer heißt unser Labi auch nicht Tonko, genauso gerne wird er Tonki gerufen (er reagiert auf i-Wörter immer besonders gut). Oder TonkoTonk, Tonkiti oder TonkiTonkiti … oder Hase 🙂

5. Geburtstag von Tonko

Unser Labrador Tonko hatte letzte Woche seinen fünften Geburtstag. Einer der kleinen Vorteile, wenn man einen Rassehund hat, ist eben, dass man das ganz genaue Geburtsdatum kennt. Allerdings ist Tonko natürlich noch keine fünf Jahre bei uns, im Februar 2009 haben wir den kleinen Racker noch gar nicht gekannt und noch gar nicht an einen neuen Hund gedacht, den ein Tag nachdem Tonko in Santa Maria de Guia im Norden von Gran Canaria das Licht der Welt erblickte, ist mein Jerry gestorben und ich wollte in dem Moment alles, vor allem Jerry zurück, aber bestimmt keinen neuen Hund. Aber auch wenn Jerry unvergessen bleiben wird, ich bin wirklich froh, dass ich dann im April 2009 überredet worden bin.

In diesem Sinne, Herzlichen Glückwunsch kleiner Tonko. Und du bist mitnichten ein Ersatz, dafür bist du einfach zu speziell, bzw. war Jerry zu speziell 🙂

Ein Elch macht uns verrückt

Das Stoffelche
Das Stoffelche bevor es von unserem Labrador zerlegt wurde. Ist wohl wieder vom Dach gefallen.
Tonko hat neulich an unserem Spielplatz einen Stoffelch gefunden. Das erste Mal kam er mit dem Stoffelch schon vor ein paar Wochen an. Da ich aber eigentlich nicht möchte, dass er mit solchen Fundsachen spielt und man das Stofftier nicht wirklich werfen kann, dafür ist es auch zu leicht, und zu allen Überfluss das Teil nicht gerade uneklig wird, wenn er es zwei Minuten im Maul hatte, warf ich den Elch auf das Dach von dem Schuppen dort. Sehr zu seinem Bedauern, also Tonkos Bedauern, den Elch konnte ich da ja nicht mehr fragen.

Unser Labrador steht auf altem Elch
Ein selbst gefundenes Spielzeug, ein alter Elch aus Stoff, ist gerade das Lieblingsspielzeug unseres Labradors. Leider.
Nach einem kleinen Sturm in Castillo del Romeral wehte es den Elch vom Dach und wurde natürlich dann bei der nächsten Spielrunde gleich wieder von Tonko entdeckt. Also wieder aufs Dach damit. Hat wieder nur zwei oder drei Wochen gehalten, dann war ER wieder da. Inzwischen habe ich den Elch auch genauer unter die Lupe genommen, er birgt wohl keine Gefahren und Tonko darf also endlich auch damit spielen. Nachdem er jetzt aber schon zwei, drei Tage den mitgebrachten Ball ignoriert und sich um seinen Kumpel Stoffelch gekümmert hat, sieht das arme Teil dementsprechend auch aus.

Ich hätte nicht gedacht, dass unser Labrador so auf Stofftiere abfährt. Ich muss ihm wohl mal eins kaufen, aber etwas stabiler als dieses hier. Inzwischen ist dem armen Elch schon ein Arm und ein Bein amputiert worden und dünner wird er auch immer mehr, da auch die Innereien schon rausgerupft wurden.

Seit heute morgen gilt der Stoffelch auch wieder als verschwunden. Aber er taucht bestimmt wieder auf. Lustigerweise rennt Tonko jetzt immer, wenn wir zu unserem Spielplatz gehen, fast direkt dahin, wo er den Elch zuletzt hat liegen lassen. Mal sehen, wann dieses Stofftier aus seinem Gedächtnis verschwunden ist.

Eigentlich hab ich ja nichts gegen diesen Elch, aber irgendwie wird er von Tonko immer so richtig durchnässt und durchsabert und inzwischen hat unser Hund auch gelernt, dass Frauchen spitze Schreie ausstößt, wenn er sich mit dem durchgesabberten Teil ihrem Gesicht nähert … Ich bin froh, dass der Elch erst mal wieder weg ist.

Vor unserem Labrador – mein Jerry

Bevor unser Tonko 2009 einzog waren wir natürlich nicht völlig hundelos. Wir hatten ja noch Cora, die werde ich die nächsten Tage vorstellen. Und zwei Monate zuvor war mein Hund Jerry im Alter von zwölf Jahren gestorben. Ein Schäferhund-Dobermann-Mischling, der mich lange lange Zeit treu begleitet hat. Irgendwann werde ich Jerry und seinen Taten mal einen eigenen Blog widmen, verdient hätte er es, der Süße. Mein Hund Jerry war einmalig und bleibt unvergessen …
Wenn ich ihn und Tonko vergleiche, bin ich auch wirklich immer wieder überrascht, was so das Wesen einer Rasse ausmacht. Schäferhund und Dobermann fallen ja eher in die Kategorie Aufpasser und Behüter. Und das war Jerry. Ansprechen durfte mich aber wirklich niemand, vor allem nicht nachts und wenn wir alleine unterwegs waren. Unser Tonko ist da irgendwie das Gegenteil von, aber Labradore werden eben nicht als Wachhunde angeschafft, da sind sie eher eine völlige Fehlbesetzung 🙂

Unser Labrador Tonko

Labi Tonko im Schlaf
Wer weiß, was dieser Labrador gerade an neuen Abenteuern im Kopf hat …

Auf diesen Webblog wird es um unseren Labrador Tonko gehen. Der ist nun ziemlich genau fünf Jahre alt und da wird es doch endlich mal Zeit mit einer eigenen Präsenz im Internet. Vor allem für all die großen und kleinen Geschichten, die wir mit unserem Labi schon erlebt haben. Und natürlich wird es auch das eine oder andere Bild oder Video von unserem Tonko geben. Und da Frauchen zu viel Zeit hat und inzwischen auch gerne Kekse für den Hund backt, sicherlich auch das eine oder andere Backrezept für Leckerlis aus dem eigenen Ofen. Die Rezepte gibt es aber nur, wenn Tonko die Kekse zuvor selbst für gut befunden hat. Und da wir natürlich keinen typischen Labi haben, ist der gar nicht so verfressen sondern gerne auch wählerisch. Alles ist der schon lange nicht.

Labrador Tonko
Unser Labrador Tonko im Alter von vier Jahren.

Also: Lustige Geschichten und Berichte, ein wenig über Labrador Retriever selbst, viele Bilder und Videos und Rezepte für Hundekekse werden hier nach und nach online gehen.

Tonko und seine Jack Russell Freundin

Unser Tonko hat eine neue Freundin 🙂 Und zwar eine Jack Russell Hündin namens Bella, die dem großen Labrador gehörig auf der Nase rumtanzt. Und unser Labi ist so gutmütig und lässt es sich gefallen. Das liebste Spiel von Bella ist es, ihren großen Spielkameraden als Ziehspielzeug einzusetzen. Gezogen wird überall und an allem: Halsband, Ohren, Fell, Pfote … aber der große Tonko bewegt sich dadurch nicht. Nur ab und an denkt er wohl, was du kannst, kann ich auch und dann verschwinden ganze Körperteile der süßen frechen Dame kurz im Maul. Am Ende sind beide richtig nassgeschlabbert. Sehr lustig beim Zuschauen, da haben sich zwei gesucht und gefunden. Jetzt sind wir ja – ganz theoretisch – am überlegen, was wohl rauskommen würde, wenn sie (Jack Russel) und er (Labrador) Welpen haben täten. Aber keine Sorge, es ist sehr theoretisch, es gibt bereits genug kaum zu vermittelnde Mischungen hier auf Gran Canaria, das muss man nicht noch forcieren.

Hier ein Bild des ungleichen Paares:

Labrador Tonko und Jack Russel Bella
Unser Labrador Tonko hat eine neue Freundin: Jack Russell Dame Bella, gerne auch Oscar genannt, so vorwitzig wie sie ist.