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Cesar Millan Hundeflüsterer auf Deutschland-Tour

Jaja, einige Tiertrainer mögen ihn nicht, César Millan, den Hundeflüsterer. Und recht haben sie ja, seine Methoden sind teilweise wirklich etwas altertümlich. Die ruhige Unterwürfigkeit von der César Millan spricht und die er teilweise auch mit einem Fußstupser, Kritiker sagen Tritt, in die Seite erreicht, ist nun mal nicht für jeden (und schon gar nicht für jeden Hund) etwas und so gibt es durchaus Kritiker, die seine Methoden als Tierquälerei empfinden. Denn Cesar Milan greift durchaus durch und der gebürtige Mexikaner hält, bei Problemhunden, die auch beißen, viel von Dominanz, Strafe und Unterwerfung. Von einigen Kritikern werden das als Methoden aus dem vorigen Jahrhundert kritisiert. Und neben dem Tritt in die Seite, um die Aufmerksamkeit des Hundes zu erhalten, fällt bei Cesar Milan auch auf, das er gerne mit einer einfachen Schnur als Leine arbeitet, die er als Würgehalsband ganz oben am Hals befestigt, um so Kontrolle über den Hund zu haben. Teilweise ersetzt er damit aber gar schreckliche andere Dinge, die vom jeweiligen Herrchen oder Frauchen genutzt werden, zum Beispiel Stachelhalsband mit Drahtseil dran. Allerdings weil das eine schon schlimm ist, wird das andere nicht unbedingt besser.

Aber seine Shows im Fernsehen sind interessant und was auf jeden Fall fasziniert ist seine Ruhe und Geduld, die er zumindest im Fernsehen immer zeigt. Und auch sein Hundetherapiezentrum mit einem ganzen Rudel Hunde, hat etwas. Da mag er noch so polarisieren, seine Sendungen sind beliebt. Und wenn man sie sich nur deswegen anschaut um sich dann zu freuen, dass der eigene Hund gar nicht so schlimm ist 🙂
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Tag des Hundes

Heute, am 1. Juni 2014, ist Tag des Hundes. Zumindest in Deutschland wohl. Unser Tonko hat da heute mal Pech gehabt, da wir 365 Tage im Jahr Tag des Tonko haben, gibt es heute zum Tag des Hundes nichts besonderes für ihn. Nur das übliche Programm: Vier Mal raus, drei Mal davon ausgiebig mit spielen, selbstgebackene Hundekekse mampfen, verwöhnt werden und jede Menge Spaß mit Herrchen und Frauchen. Leider ist es gerade hier bei uns so windig, dass sich die anderen Hundebesitzer nur kurz vor die Tür trauen, anderen Hunden zum spielen begegnen wir da im Moment selten.

Bei Sat 1 Gold kommt heute eine interessant klingende Dokumentation zum Tag des Hundes: Faszination Hund: Unser Partner mit dem sechsten Sinn. BBC Doku in deutscher Erstausstrahlung. Beginn um 19.20 Uhr, die Doku geht eine knappe Stunde. Danach geht es weiter mit Süddeutsche TV Kultfaktor Hund. Hat auch was, Tag des Hundes mit dem Hund auf dem Sofa Fernseh gucken. Aber ich glaub unser Labrador geht dann doch lieber spielen. Die Doku würde ich mir allerdings schon gerne anschauen, unter anderem wird da von einem Labrador-Welpen berichtet, der später zu einem Blindenhund ausgebildet werden soll. Klingt interessant.

Schlafende Hunde

Hunde schlafen manchmalin Positionen und tief und fest, da merkt man doch gleich, viel vom wachsamen Wolf, der ums überleben kämpfen muss, ist nicht mehr drin. Unser Tonko hat auch so manche Schlafgewohnheit, die manchmal etwas irritierend ist. Manchmal träumt er auch richtig laut und natürlich läuft er auch im Schlaf. Aber hier ein Video mit Schlafszenen anderer Hunde, sind auch ein paar niedliche schlafende Welpen dabei. Einlaufender Labrador ist in diesem Video auch mit dabei.

Achja, angeblich schlafen Hunde auf dem Rücken, um für etwas Abkühlung zu sorgen. Schließlich ist am Bauch nicht ganz soviel Fell. Und Welpen schlafen deswegen manchmal in den urkomischsten Positionen, weil sie eben von der einen zur anderen Sekunde in den Tiefschlaf fallen.

Katzen besetzen Hundebetten

Ein Video über die Art und Weise wie sich Katzen breit machen können. Leidtragende in diesem Fall: Die Hunde:

Am besten war die Katze, die grottenbreit auf dem Hundebett auf dem Rücken liegt 🙂 Und der Labrador, der versucht hat die Katze auf der Decke aus dem Körbchen zu schieben. Ganz herzig natürlich, wenn Hund und Katze dann sich den Platz teilen, notgedrungen.

Hier noch ein weiterer Zusammenschnitt von Videos zum Thema Katzen stehlen Hundebetten. Diesmal wird am Ende auch die eine oder andere Aktion der Rückeroberung durch den Hund gezeigt. Auch wieder dabei der Labrador, der es schließlich schafft, die Katze aus dem Körbchen zu vertreiben:

Hundebesitzer krank im Kopf

Wenn mich etwas richtig auf die Palme bringen kann, dann ist es wenn jemand Schwächere quält. Egal ob Kinder oder Tiere oder erwachsene Menschen, so was ist unterste Schublade und zeigt was für ein Mensch derjenige ist.

Was mich fast noch mehr auf die Palme bringt, sind aber Menschen, die so tun als wenn sie ihre Tiere lieben und sich nach außen hin als super tolle Tierfreunde aufspielen und am besten noch über Tierquäler wettern aber selbst eigentlich nichts anderes sind als Tierquäler. Denn nur weil im Tierschutzgesetz das was die machen nicht aufgeführt ist, ist es für mich trotzdem mindestens üble Vernachlässigung und damit eine Quälerei für die Vierbeiner.

Wir haben Nachbarn, wenn ich da nicht schon mal auf dem Grundstück gewesen wäre, würde ich nicht mehr wissen, wie deren Hunde aussehen. Vor zwei drei Jahren haben die nämlich einfach das Gassi gehen und Auslauf gönnen gestrichen. Ersatzlos. Die Hunde dürfen jetzt nur noch nach zugeteilten Zeiten auf dem nicht gerade großen Grundstück (ich schätze mal 120 Quadratmeter, zu 80 Prozent gepflastert, der Rest mit Lavasteinen ausgelegt) Spielen (tun die eh nicht mehr, ist den beiden gründlich vergangen), Pipi machen und Haufen setzen. Den einzigen Spaß den die beiden Hunde noch haben ist eigentlich, wenn jemand in der kurzen Zeit, in der sie draußen sein dürfen, am Tor vorbeigeht ist denjenigen anzukläffen. Eigentlich mag ich kläffende Hunde nicht so. Manchmal bleibe ich aber kurz stehen, weil ich ja weiß, dass es ihr einziger Spaß ist.
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Neues Spielzeug für Tonko

Wir haben nun auch einen Wurfstock, mit den man den Ball so richtig schön weit werfen kann. Und unser Hund fährt voll darauf ab. Solange er noch viel Energie hat auf das Wegwetzen und Ball hollen und sobald er etwas müder wird auf den Stock. Der hat nun auch schon einige Abdrücke von den Zähnen. Gut, dass wir gleich zwei gekauft haben. Ist richtig klasse mit dem Stock zu werfen, allerdings geht es ganz schön auf die Handgelenkte und beim ersten Wurf hätte ich beinahe den eigenen Hund abgeschossen. Inzwischen komme ich so weit, dass ich richtig aufpassen muss. Auf der Freifläche bei der Promenade, dass ich am anderen Ende keine Fensterscheiben einschlage und an der anderen Seite, dass ich nicht auf die Straße werfe.

Und am Meer passe ich jetzt doppelt und dreifach auf. Zumindest bei Wellen und Strömung. Es ist irgendwie beunruhigend, wenn der Hund zum Ball holen am Horizont verschwindet 🙂

Nicht jeder Hund kommt sofort klar mit dem Stock. Tonko hat einen super Kumpel, ein Cane Corso Italiano, ein Kraftpaket, der eigentlich immer schneller ist als unser Labrador beim Ball holen. Aber mit dem Stock hat er die ersten Male nicht verstanden. Oder er war noch so gewohnt, dass ich höchstens 20 Meter schaffe, dass er gar nicht auf die Idee gekommen ist, der Ball könnte so weit fliegen. Immerhin hat so Tonko auch mal auf der Langstrecke gewonnen. Ansonsten müssen wir immer trickreich werfen, so dass es einigermaßen gerecht zu geht. Wobei Frauchen und Herrchen von dem Korsen immer drauf achten, dass mein Hund gewinnt und ich darauf, dass Hasan, so heißt er (keine Ahnung ob ich es richtig schreibe, das erste A wird sehr kurz ausgesrochen), auch gewinnt. So gewinnt jeder Mal und alle haben sehr viel Spaß. Und jetzt wenn es richtig warm wird, hat Tonko noch einen großen Vorteil. Offenbar ist Hasan etwas schwimmscheu und geht nur bis zur Brust ins Wasser. Da dürfte unser Schwimmhund ja im Vorteil sein.

Ich muss unbedingt beim nächsten Mal ein Bild von Hasan machen. Selten so ein schönes Tier gesehen, ein echtes Kraftpaket. In Deutschland wird der Cane Corso teilweise wohl sogar als Listenhund geführt. Was aber wieder zeigt, es kommt wohl vor allem auf die Erziehung an. Denn Hasan ist eine Seele von einem Hund. Aber auch wenn ich ihn mehr als nur bewundere, anschaffen würde ich mir keinen. Den so eine Hunderasse muss richtig erzogen werden und nicht wie unser Labrador. Natürlich müssen auch Labis erzogen werden, aber es ist halt eben etwas einfacher und erledigt sich mit freundlicher Konsequenz und etwas üben fast von selbst (zumindest bei unserem Tonko, der aber auch gut ausgelastet ist mit mehreren Spaziergängen und Spielrunden am Tag).

Sommer, Sonne, Meer – Hund in seinem Element

Jetzt fängt endlich wieder die Zeit an, in der wir mit unserem Labrador Tonko schön am Meer spielen können. Ich habe mir heute prompt nasse Füße geholt, irgendwie habe ich beim fotografieren nicht mitbekommen, dass die Flut immer höher steigt. Aber Hauptsache unser Tonko hatte seinen Spaß. Leider stand das Wasser nicht etwas höher, so dass er nicht wirklich schwimmen konnte. Aber seinen Spaß bei der Ballrettung hatte er dennoch.

So ganz ungefährlich ist das ganze aber auch nicht immer. Neulich war ich mit ihm am Meer Ball spielen, da war ablaufendes Wasser. Das haben wir dann daran gemerkt, dass der Ball recht schnell rausgetrieben wurde. Zum Glück kennt sich Tonko mit Wellen und Strömung gut genug aus, so dass er gar nicht versucht hat, den Ball hinterherzuschwimmen. Da wäre er dann wohl in Afrika gelandet. Ein Ball weniger, aber die Ballsammlung ist ja zum Glück eh etwas größer. Leider war es allerdings sein Lieblingsball. Aber wir werden schon Ersatz finden.

Endlich Sommer auf Gran Canaria 🙂

Labi Tonko mit Ball am Strand
Kurze Pause bei der Balljagd. Unser Tonko mit seinem Ball, frisch aus dem Meer gerettet.

Unser Hund spielt nicht mit jedem …

Lustigerweise macht unser Hund ziemliche Unterschiede darin, welche andere Hunde ihn interessieren und welche (besser) nicht. Er scheint auch ziemlich genau zu wissen wie groß er ist und welche Rasse er angehört. Vielleicht riecht er das auch.

Andere Labradore interessieren ihn grundsätzlich, vorallem wenn er sie eben noch nicht kennt. Es gibt nämlich auch einen Labrador, da guckt er lieber weg, die beiden vertragen sich nämlich nicht. Und helle Hunde in seiner Größe sind viel interessanter als dunkle Hunde in der gleichen Größe und kleine Hunde ignoriert er im Regelfall. Was nicht immer einfach ist, die meisten kleinen Hunde finden nämlich Tonko sehr interessant. Dann steht er immer ganz geduldig da und lässt sich von den ganz kleinen beschnuppern. Und grundsätzlich ist er sehr zurückhaltend wenn ein größerer Hund kommt.

Also irgendwie muss er wissen, wie groß er ist und welche Farbe er hat. Und er scheint ganz genau zu wissen, was ein Labrador ist.

Das alles gilt alles natürlich nicht, wenn es eine Hündin ist, die gerade heiß ist. Dann ist Größe, Rasse und Farbe egal. Aaaaaaaaaaargh …

Der Labrador

Als vor einigen Jahren mein Jerry starb wollte mein Süßer nach einer kurzen Schonfrist unbedingt wieder einen zweiten Hund im Haus haben. Mit unserer alten und betagten Cora wäre es einfach etwas langweilig. Und irgendwie hatte sich mein Guter in den Kopf gesetzt, dass er den Neuen aussuchen dürfte. Und festgelegt hatte er sich auf Labrador als Rasse.
Ich war nicht gerade begeistert. Erstens war ich noch sehr traurig wegen meinem Jerry und zweitens hatte ich Vorurteile gegen Labrador Retriever. Und das ohne die Rasse zu kennen. Ich dachte, die wären genauso wie Golden Retriever und von der Sorte kannte ich bislang genau einen Hund und den fand ich damals äußerst nervig. Inzwischen weiß ich aber, der arme Kerl von damals konnte nichts dafür. Der war einfach nicht ausgelastet gewesen, da seine Familie der Meinung war Futter hinstellen, Bellen lassen, ab und an ein paar Kuscheleinheiten. Das reicht. Besser als die Alternative war es auf jedenfall, denn eigentlich war es auch kein Golden Retriever sondern ein Vertreter einer ganz typischen spanischen Hunderasse, der Perro Basura. Den haben die nämlich aus dem Müll gerettet. Und dafür, dass er ansonsten gestorben wäre, lebte er doch sehr gut.
Aber dank Internet habe ich mich trotz meiner Vorbehalte damals über Labradore schlau gemacht. Allerdings war ich danach noch weniger begeistert, denn gerade bei Youtube bekommt man sehr viele Videos zu sehen mit Labis die, wollen wir es mal nett formulieren, sich von ihrer äußerst spaßigen Seite zeigen. Aber klar, wer nimmt schon ein Video auf, von des Labis drittliebster Beschäftigung? Dem Schlafen?
Was ich ansonsten über den Labrador gelesen hatte, war ja auch rundweg positiv. Ok, als Wachhunde seien sie nicht zu gebrauchen, aber wir wohnen ja auch mitten im Dorf, nicht auf einer einsamen Finca. Ansonsten lieb, pflegeleicht, gut erziehbar …
Wer sich selbst überlegt, sich einen Labrador anzuschaffen, sollte sich vorab aber dennoch gut informieren. Auch wenn diese Hunderasse wirklich Anfänger geeignet ist, ganz ohne ist sie nicht. Da die Labis zu den großen Hunden zählen, darf man monatelang ein immer schwerer werdenden Welpen Treppen hochschleppen. Wer berufstätig ist, sollte sich das ganze eh dreimal überlegen, den Labradore brauchen ihre Menschen um sich. Und da Labis durchaus auch die eine oder andere Erbkrankheit haben können bzw. zu Hüftproblemen neigen, können die Tierarztrechnungen nette Löcher in die Haushaltskasse reißen. Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.

Aber jeder Hund kostet Zeit und Geld (und im Welpenalter durchaus auch ein paar Nerven).
Wer mehr Infos haben möchte, wird auf der Seite der-labrador.com fündig. Mit vielen Bildern, vielen Infos und Tipps rund um diese wunderbare Hunderasse.
Wir hatten mit unserem Tonko auch richtig Glück. Inzwischen wissen wir, dass es zwei verschiedene Arten von Labrador Retrievern gibt und vor allem wissen wir, wie die sich von einander unterscheiden. Unser Tonko gehört eindeutig zur Showline. Zeitlich ändert das zwar nicht ganz so viel an Beschäftigung und Ausgang, aber die Showline ist doch nicht ganz so lebhaft wie die Arbeitslinie und damit doch für Menschen, die wie wir beim Spazierengehen zwar gerne länger unterwegs sind aber auch selbst ein wenig entspannen möchten, etwas besser geeignet.

Unser Labrador
Unser Labrador wittert etwas – hinter dem Strand ist gerade ein anderer Labi aufgetaucht.

Tsja, hier habe ich Tonko gerade noch zurück halten können. Und so ist ihm ein anderer Labrador entgangen. Aber dessen Herrchen war etwas panisch und ist leider mit seinem sofort geflüchtet als er uns gesehen hat. Schade eigentlich, manche Hundebesitzer packen ihre Hunde echt in dicke Watte.

Labrador am Meer

Wenn es nicht zu windig und wellig ist oder wenig Wind und Ebbe spielen wir mit unserem Labi Tonko am liebsten direkt am Meer. Wobei er im Meer spielen noch besser findet. Aber auch bei Ebbe kann Tonko herrlich über Steine und Pfützen jagen und den Ball suchen.

Tonko spielen am Meer
Mit Ball und Frauchen zum Werfen am Meer.

Und manchmal kommen auch ein paar von Tonkos zahlreichen Freunden vorbei und dann wird gemeinsam Ball gejagt. Wobei der Braune Labrador-Mischling hatte nach ein paar Minuten keine Lust mehr und hat versucht Vögel zu fangen. Allerdings erfolglos.
Drei Hunde am Strand
Unser Labrador Tonko und zwei seiner Hunde Kumpels.

Die beiden Racker wohnen direkt neben an.